TEXTARBEIT

Das Wort Text kommt aus dem Lateinischen. Dort heißt das Wort „textus” unter anderem „Gewebe, Struktur, Beschaffenheit und Kontext”. Das Verb „texere” heisst „konstruieren, weben.” Wir können sagen, dass ein Text eine aus Wörtern gewobene Struktur ist.

Um einen Text zu weben, nehme ich bewusst oder, öfter noch, unbewusst Wörter, die einen Bezug herstellen zu Teilen meiner inneren und äußeren Wahrnehmung und Welt, so wie ich diese beiden erlebe. Die Wörter, die ich wähle (oder konditioniert bin zu wählen), setze ich mit Hilfe der Grammatik miteinander und mit meiner Wahrnehmung und Situation in Beziehung und erschaffe so einen virtuellen Raum. Ich wähle die Wörter und die grammatikalischen Strukturen und das, wofür sie stehen, aus einer Unzahl, sogar einer unbegrenzten Zahl, an Möglichkeiten. Der Raum entsteht in meinem Bewusstsein, dann auf dem Papier oder Computer oder, bei gesprochenem Text, als Schallwellen im materiellen Raum.

Solange sich für meinen Text kein Leser/keine Leserin oder Hörer/Hörerin findet, ist mein Text nur für mich ein Text/ein Raum, und zwar nur, während ich mich damit beschäftige. Für alle anderen ist er nur ein Potential. Sobald sich Leser/Hörer finden, entsteht der virtuelle Raum auch für sie. Die Wörter und grammatikalischen Strukturen, die ich wähle, sind nicht neutral, sondern subjektive Konstrukte, von der Zeit und Kultur geprägt, in der sie entstanden und weiter verwendet werden. Und jeder Text ist dazu von meiner jeweiligen Entwicklung, der Textsituation und meiner Verfassung geprägt. Die Leser/Hörer bringen jeweils ihr eigenes Verständnis der Wörter und Welt, ihre Konditionierungen, ihre Taumata und Trigger und ihre jeweilige emotionale und körperliche Situation und Verfassung mit in diesen Text-Raum, so dass jeder Text immer auch eine Art Ko-Kreation ist, bei jedem Erfahren des Textes immer wieder neu.

Wir nehmen jeden Text, den wir lesen oder hören (und dazu gehören auch Texte, die wir uns selber leise sagen), in irgendeiner Form auf, reagieren auf ihn irgendwie und er beeinflusst uns auch in irgendeiner Form nachhaltig. Wörter und Texte sind Formen von Energie und jede Energie bewirkt etwas Gutes oder Negatives.

Viele Aspekte eines Textes und des Schreib-, Lese- bzw. Hörprozesses lassen sich nur mühsam und manche auch gar nicht entschlüsseln. Aber sehr viele der syntaktischen, lexikalischen, rhythmischen und semantischen Aspekte der Architektur eines Textes, die alle zusammen seinen Stil ausmachen, kann man gewinnbringend anschauen. Und wenn man das mit meiner Farbanalyse-Methode macht, die ich über 10 Jahre hinweg entwickelt habe und die ich in meinem Grammatikbuch und meinen Kursen/Prozessbegleitung erkläre, kann das ganz viel Spaß machen und besonders gut klappen. Ich zeige meinen KlientINNen, wie das gehen kann.

Meiner Meinung und Erfahrung nach ist Textanalyse nur möglich, wenn man ein solides Grundverständnis von dem Aussprache-, Satzbau-, und Zeiten-System der englischen Sprache hat. Ohne so ein Grundverständnis endet jede Analyse in hoffnungsloser und zweitverschwendener Laberei und kann sogar auch zu schädlichen Fehlschlüssen führen. Daher mache ich Textarbeit nur mit Menschen, die diese Grundlagen haben. Die gute Nachricht ist, dass ich arbeitswilligen Menschen mit meinen Kursen, Büchern und Prozessbegleitung innerhalb von zirka zwei Monaten helfen kann, diese Grundlagen zu erwerben, wenn sie bereit sind, auch ihrerseits totalen Maximaleinsatz zu geben.

Mein Modul 4, “English Texts in Color” ist das Aufbaumodul meines Signatur-Programms “English in Color”. Für Menschen, die die drei Grundmodule durchlaufen haben, gibt es dann auch dieses Aufbau-Modul  einzeln zu kaufen.

Figures of Speech – Syntax and Lexis in Love

Stilistische Mittel werden unter vielen verschiedenen Namen gehandelt. Als ich sie in der Schule lernen sollte, fand ich sie mysteriös, schwierig und langweilig; und von vielen Schülern und Studies habe ich ähnliche Eindrücke gehört. Aber eigentlich ist jedes stilistische Mittel einfach nur ein besonders spielerisches Rendezvous von Syntax (Wortfolge) und Lexis (Wortwahl). Ich kann Dir zeigen, dass stilistische Mittel eine spielerische, genussreiche Anwendung von den Grammatik-, Vokabel- und Ausspracheeinheiten sind, mit denen wir uns sowieso beschäftigen, wenn wir Englisch lernen.

Ich habe angefangen, die am häufigsten verwendeten Mittel auf Instagram (Instagram-Name: Friderike.Hirsch.Wright) und auf meiner Joy-of-Syntax-Seite zu posten. In ein paar Wochen bringe ich dazu ein Büchlein auf den Markt.

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